Appentwicklung von Frank und Freunde: Native Anwendungen, Hybride Apps und PWA

Agentur-News

Mobile Apps sind die Gegenwart und die Zukunft der digitalen Welt. Doch es gibt große Unterschiede zwischen den Applikationen aus dem Web und aus den App Stores. Als Stuttgarter Internetagentur liegt einer der Hauptschwerpunkte in der Arbeit von Frank und Freunde auf der Appentwicklung - Grund genug für .FUF sich mal die Unterschiede von Progressive Web Apps, hybriden Apps und nativen Apps etwas genauer anzuschauen.

Appentwicklung - die digitale Welt von Unterwegs

Sie bestimmen unseren Alltag, helfen uns Einkäufe zu tätigen, Zahlungen durchzuführen, uns mit Freunden zu vernetzen und vieles vieles mehr - mobile Apps sind aus der digitalen Welt längst nicht mehr wegzudenken. Heutzutage gibt es kaum mehr Services oder Produkte, die nicht auch für die Nutzung von unterwegs optimiert sind. So kommt es nicht überraschend, dass gerade aus Sicht von Unternehmen mobile Applikationen eine immer bedeutendere Rolle im Online Marketing einnehmen.
 
Das Thema Appentwicklung rückte so logischerweise auch für Internetagenturen wie Frank und Freunde in den letzten Jahren immer mehr auf die Tagesordnung. Doch wie unterschiedlich die Herangehensweise bei der Programmierung einer mobilen Anwendung sein können, dürfte auf anhieb nur den wenigstens klar sein. Apps sind nicht gleich Apps und je nach Anforderungen unterscheiden sich die verwendeten Technologien und letztlich auch die Funktionalitäten der Apps enorm. 
 
.FUF klärt, wo die Unterschiede zwischen progressive Webapps, hybriden Apps und nativen Apps liegen, und welche Kriterien für die Unternehmens-eigene iOS oder Android Anwendungen wirklich zählen.

Progressive Web-App - mobile Applikation im Web-Browser

Eine Progressive Web App (PWA) vereint die Inhalte einer responsiven Website und optimiert diese zur mobilen Verwendung. Bei einer PWA wird die mobile Ausgabe einer Website um Metadaten und Funktionen erweitert, was sie entscheidend von einer herkömmlichen Web App unterscheidet. Metadaten erlauben es in diesem Zusammenhang den Browser als PWA zu identifizieren. Dies ermöglicht Usern eine PWA auf dem Homescreen als Icon anzulegen und von dort wie eine hybride und native App zu verwenden - sprich ohne Browsersuchfeld. 
 
Als einer der Hauptvorteile einer Progressive Web App gilt, dass nach der ersten Verwendung die App auch offlinefähig genutzt werden kann. So besteht etwa die Möglichkeit, ausgesuchte Inhalte nach Abruf zwischenzuspeichern und nach bestimmten selbst festgelegten Regeln zu aktualisieren: beispielsweise können bei erneuter Internetverbindung alle Artikel eines Nachrichtenportals der letzten drei Tage zwischengespeichert und in der App abrufbar sein.
 
Bei einer PWA verhält sich die Plattform übereinstimmend zur Website. Da es sich bei dieser Variante also nur um eine mobile Abwandlung des Internetauftritts handelt, fällt der Entwicklungsaufwand für eine Progressive Web App im Vergleich zu anderen Alternativen deutlich geringer aus. Funktionen wie beispielsweise Push-Benachrichtigungen sind bei PWA jedoch nicht umsetzbar, da diese rein auf den mobilen Browsern basieren.
 
Als Beispiel für eine Progressive Web App aus dem Hause .FUF lässt sich unser Fußball-Tippspiel für Unternehmen und Mitarbeiter anbringen. Das individualisierte Tippspiel eignet sich ideal um im eigenen Corporate Design das Unternehmens- oder Markenimage mit einem digitalen Highlight aufzufrischen. Alle Teilnehmer können die PWA sowohl auf ihrem mobilen Endgerät, als auch im Browser auf dem PC oder Laptop verwenden.

Hybride App - der schnellste Weg in die App Stores

Hybride Apps haben den Vorteil, dass diese meist nur in einer Programmiersprache - in der Regel JavaScript - entwickelt werden und dennoch die Vorzüge der verschiedenen Betriebssysteme (iOS, Android, Windows) vereinen. Anders als bei PWA können hybride Apps daher auch aus dem jeweiligen App Store direkt installiert werden. 
 
Bei einer hybriden App können Templates und Funktionen teilweise aus der Website übernommen werden. Dabei wird die mobile Webansicht App-spezifisch umstrukturiert und Inhalte der einzelnen Bereiche über Schnittstellen bezogen. Im Vergleich zur mobilen Ausgabe werden nicht nur die Daten vom Backend, sondern auch Elemente wie das Seitenlayout oder HTML weitergegeben. 
 
Eine hybride App kann mit nur einer Code-Basis auf nahezu alle mobilen Plattformen - iOS, Android, Browser - zugreifen. Durch den Einsatz offener Webtechnologien wie HTML5 oder AngularJS wird zudem der Aufwand und die Kosten der Appentwicklung reduziert, ohne einschneidende Abstriche in der Funktionsweise im Vergleich zu nativen Apps machen zu müssen.  So können auch hybride App mit interaktive Animationen oder hoch performante Suchfunktionen entwickelt werden.
 
Im Portfolio der Internetagentur Frank und Freunde sind gleich mehrere hybride App mit unterschiedlichen Funktionalitäten zu finden. So dient das Arzneimittelverzeichnis der Weleda AG Deutschland für iOS und Android vor allem Ärzten und Hebammen als Hilfsmittel, um auf den anthroposophischen Arzneimittelkatalog des Unternehmens auch von Unterwegs zuzugreifen. Der Architekturführer der Architektenkammer Baden-Württemberg dagegen agiert als mobile Präsentationsplattform von bedeutenden Architekturobjekten in Baden-Württemberg und punktet mit Location-Based-Services und einer vollumfänglichen Offlinefähigkeit.
 
Alle hybriden Apps von .FUF eint - hier sind außerdem der Rotex-Heizungskonfigurator sowie der mobile Mängelmelder Scherbenfrei zu nennen - dass sie das Corporate Design der Unternehmen nicht nur digital, sondern auch mobil transportieren und durch eine hohe Bedienungsfreundlichkeit bestechen. 
 

Native App - maximale Usability für iOS und Android

Umfangreich und maßgeschneidert: Mit diesen zwei Worten lässt sich in der Appentwicklung die Rolle von nativen Apps wohl am besten beschreiben. Native Apps harmonieren reibungslos mit der verwendeten Hardware, da diese speziell für ein bestimmtes mobiles Betriebssystem - in der Regel Android oder iOS - entwickelt werden. 
 
Da jede native App exklusiv für die jeweilige Plattform programmiert wird, stellt man einen einheitlichen und fehlerfreien Übergang zum Smartphone oder Tablet sicher, was letztlich auch die Performance und Usability der Anwendung positiv beeinflusst. Nativ entwickelte Anwendungen greifen auf spezielle UI-Elemente abhängig der Programmiersprache zu: Während Android-Apps auf Kotlin basieren, werden iOS-Anwendungen auf Swift bzw. SwiftUI programmiert. Ähnlich wie hybride Apps sind natürlich auch native Applikationen denkbar einfach als Download im App Store oder Google Play Store auf dem Endgerät zu installieren. 
 
Während Funktionalität, Qualität und auch die User-Experience bei einer nativen App Vorteile gegenüber anderen App-Alternativen mitbringt, sollte eine Entscheidung zugunsten dieser wohl überlegt sein. Der Aufwand für die Entwicklung einer vollständig nativen App liegt in der Regel deutlich höher als bei einer PWA oder einer hybriden App, da es für jede Plattform einen eigenen Code und in der Regel somit auch einen eigenen Entwickler braucht. 
 
Die Agentur-eigene App BitBucks wurde von .FUF ebenfalls vollständig nativ entwickelt. Die App, welche Zahlungen mit der Kryptowährung Bitcoin ermöglicht, besticht durch eine intuitive Nutzerführung sowohl für iOS als auch für Android
 
 

Welche App brauche ich nun als Unternehmen?

Unternehmen müssen sich letztlich die Frage stellen, welche Funktionen die firmeneigene App erfüllen soll und welche Zielgruppe durch die Anwendung angesprochen wird. Soll die App lediglich ein Abbild des Webauftritts werden, um als Betrieb auch von unterwegs User anzusprechen, so könnte eine Progressive Webapp ausreichen. Zumal dessen Inhalte auch von Suchmaschinen wie Google berücksichtigt werden, was für Applikationen in den App Stores nicht gilt.
 
Viele Unternehmen jedoch - und das gerade aus Marketing-technischer Sicht vollkommen zu Recht - sehen den Gang in die App Stores von Apple und Google als unausweislich an, um ihre Zielgruppen entsprechend zu erreichen. Ob hier letztlich eine hybride App ausreicht oder man doch zu einer nativen App greifen möchte, hängt letztlich von Gesichtspunkten der Kosten sowie der Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit ab. 
 
Frank und Freunde hat in den vergangenen einen breiten Erfahrungsschatz in der Appentwicklung angesammelt und ist so mit den Unterschieden der einzelnen App-Varianten vertraut. Natürlich agiert .FUF als Stuttgarter Internetagentur an dieser Stelle auch beratend und hilft Unternehmen bei der Entscheidungsfindung zu Gunsten einer progressive Web App, einer hybriden App oder eben doch einer nativen Anwendung.