South by South West

Wieso FUF bei der SXSW 2026 war

Jedes Jahr findet in den März Wochen die SXSW, kurz für South by Southwest, in Austin statt. Ehemals bekannt als Katalysator für App-Startups bringt die Konferenz jährlich an die 300.000 Teilnehmer für 2 Wochen in die Hauptstadt von Texas. Aufgeteilt auf die drei Bereiche Film, Musik und Innovation treffen sich Interessierte an Bühnen, Konferenzräumen und Hotels innerhalb der gesamten Innenstadt. Als durch und durch Tech begeistertes Team haben wir die SXSW nicht nur wegen dort präsentieren Inhalten, sondern viel eher der Anzahl verschiedener Teilnehmer besucht. Unsere Eindrücke und wichtigsten Punkte aus diesem Jahr teilen wir jetzt in unserem News Blog.

1. Sichtbarkeitseinbruch seit Künstlicher Intelligenz

Trotz der vielen Beiträge über SEO, GEO und AEO ist uns der Vortrag von Kipp Bodnar, CMO bei HubSpot, extrem ins Auge gestochen. Hier wurde in einem einstündigen Vortrag en detail über den Sichtbarkeits Einbruch von Website Traffic seit AI berichtet. Ein Phänomen, dass wir übrigens als SEO Agentur schon seit Mitte letzten Jahres aktiv beobachten.

Das wohl wichtigste Takeaway hier war, dass Besucher, die heutzutage auf einer Website landen, schon genau wissen, worum es geht und welches Produkt verkauft wird. Ziel ist es also nicht mehr das Produkt zu erklären und eine breite Masse abzuholen, sondern MQL’s direkt zu konvertieren. Mehr zum Thema Marketing seit LLM gibt es hier: GEO

2. Mit AI zum Software MVP

Spätestens seit der Vorstellung von Claude Opus 4.6 ist vielen klar geworden, dass Softwareentwicklung und Prototyping nicht mehr das ist, was es mal war. Aber wie kann man sich trotzdem von der Masse abheben und Produkte entwickeln, die nicht nur gut aussehen, sondern auch wirklich funktionieren? 

Die Antwort auf diese Frage gab Richard Bennett, CTO von IBM, in einer zwei stündigen Session. Unsere Key Takeaways? Zuerst planen, dann entwickeln. Was sich selbstverständlich anhört, ist tiefgreifender als es scheint. Denn wenn es einen richtigen Plan gibt, lässt sich dieser nicht nur in einzelne Unteraufgaben modular aufteilen, sondern auch ohne Vorannahmen ausführen. Konkret bedeutet das, dass wenn die AI den vollen Kontext versteht, sie auch keine Annahmen treffen muss und folglich ein besseres Ergebnis liefern kann.

3. Wie man im Zeitalter von AI gewinnt

Einer der wohl am häufigsten besprochenen Punkte bei der SXSW war auch die Definition eines Skillsets, dass AI nicht ersetzen kann. Sandra Peter und Kai Riemer von der Universität Sydney teilten bereits am zweiten Tag ihre Eindrücke und Forschungserkenntnisse der letzten Jahre. Die spannendste Erkenntnis? Wenn Menschen mit AI arbeiten, reduziert sich ihre Gehirnaktivität im Schnitt um 55%. Zum Problem wurde das allerdings erst, als Forscher feststellten, dass die Aktivität nach Beendigung der KI Aktivität nicht wieder hochfuhr.

Zum Glück ließen die zwei allerdings die Frage, welche Skills es dann am Ende im Zeitalter von KI wirklich benötigt, nicht unbeantwortet. Im Grund lässt es sich zusammenfassen auf folgendes: Eine eigene Position überzeugend vertreten zu können, lebenslang lernbegierig zu bleiben und ein klares Verständnis dafür zu entwickeln, welche Bereiche im Unternehmen durch KI ersetzt werden können und welche nicht.

Unser Takeaway

Worum es wirklich bei der SXSW geht

Während alle Themen, Keynotes, Sessions, Braindates und Vorträge noch so spannend waren, konnten wir trotzdem für uns festhalten, dass diese nicht der Kern der Veranstaltung waren. Ziel und wahrer Geist der SXSW sind die Menschen, mit denen man sich vernetzt und vor Ort kennenlernt. Die Vielzahl an unterschiedlichen Persönlichkeiten macht das Flair aus, das man der SXSW weltweit nachsagt.

Wer einmal dort war, versteht: Man kommt wegen der Inhalte, aber man bleibt wegen der Begegnungen.

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